Anlaufstelle bei Diskriminierung
Wer antikurdischen Rassismus erlebt, braucht eine Stelle, die zuhört und den Vorfall dokumentiert. Wir vermitteln an die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus.
Der Kurdische Rat führt die Breite der kurdischen Community zusammen — über politische, religiöse und regionale Grenzen hinweg. Unabhängig von Parteien und Regierungen.
In Deutschland leben mehr als eine Million Menschen kurdischer Herkunft. Es gibt Vereine, Kulturzentren und Initiativen — aber keine gemeinsame Adresse, wenn Politik, Verwaltung oder Medien fragen, wer für sie spricht.
Der Kurdische Rat entsteht, um diese Lücke zu schließen: als Dachverband, der Kommunen, Vereine und Einzelmitglieder unter einem Dach zusammenbringt — und der von keiner Partei und keiner Regierung abhängig ist.
Wer antikurdischen Rassismus erlebt, braucht eine Stelle, die zuhört und den Vorfall dokumentiert. Wir vermitteln an die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus.
Politik, Verwaltung und Presse brauchen eine verlässliche Adresse. Wir beziehen Position, ordnen ein und benennen Gesprächspartner.
Sprache, Geschichte, Religionen, Kultur: Wir machen sichtbar, was kurdisches Leben in Deutschland ausmacht — und wer es prägt.
In Berlin, Hannover und Stuttgart entstehen die ersten Kommunen. Sie tragen den Rat vor Ort und verbinden, was bisher nebeneinander arbeitet.
Antikurdischer Rassismus wird selten erfasst — und was nicht erfasst wird, taucht in keiner Statistik und in keiner politischen Debatte auf. Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus (IAKR) dokumentiert Vorfälle systematisch. Wir arbeiten mit ihr zusammen und leiten dich direkt zum Meldeformular weiter.
Öffnet die Seite der IAKR in einem neuen Tab. Der Kurdische Rat erhält dabei keine personenbezogenen Daten.
Der Rat entsteht gerade. Wer jetzt dazukommt, entscheidet mit, wofür er steht. Mach mit — in der Öffentlichkeitsarbeit, beim Aufbau der Kommunen, bei Bildungsangeboten und Veranstaltungen.
Wir wollen von keiner Partei und keiner Regierung abhängig sein. Das geht nur, wenn die Community den Rat selbst trägt. Aus Beiträgen und Spenden finanzieren wir feste Stellen für Medienarbeit, Organisation und Bildung — damit aus ehrenamtlichen Kraftakten kontinuierliche Arbeit wird. Trag deinen Teil dazu bei.